Konjunktur- und Preis-Barometer: Februar 2012
Entgegen allen Unkenrufen: Die Konjunktur läuft weiterhin gut. Vieles deutet darauf hin, dass 2012 eine Abschwächung des Wachstums, aber nicht den Anfang einer Rezession bringen wird. Die Binnennachfrage in Deutschland bleibt auch 2012 weiterhin auf hohem Niveau. Gute Zahlen kommen aus China und den USA.
| Markt | Trend |
| USA | Für die US-Wirtschaft gab es im4. Quartal 2011 gab es ein Wachstum von 2,8 % und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Für das 1. Quartal 2012 wird eine weitere Abschwächung des Wachstums prognostiziert. |
| Inflation in der Euro-Zone | Die Inflation in der Euro-Zone lag im Januar weiterhin hoch bei 2, 7 % und liegt damit so hoch wie im Vormonat und damit um gut 0,7 % über der Stabilitätsmarke von 2,0 %. |
| Industrieprodutkion / China /USA | Im Januar legte der Einkaufsmanager-Index um 0,2 auf 50,5 Punkte gestiegen. In en USA stieg der Einkaufs-Manager-Index sogar um einen Punkt auf 54,1 Punkte. |
| CAR-Rabatt-Index | Der durchschnittliche Rabatt auf Neuwagen-Käufe in Deutschland lag im Januar bei 11,3 % und erreichte damit einen Höchststand seit 5 Jahren. |
| Mittelstand weiterhin im Stimmungshoch | Laut Wirtschaftsbarometer der Unternehmensberatung Ernest und Young beurteilen 94 % der mittelständischen Unternehmen in Deutschland ihre Geschäftslage als positiv. Mehr als die Hälfte sind sogar „uneingeschränkt zufrieden“. |
Finanz-Plandaten: Januar 2011
Unterdessen mehren sich die Anzeichen für eine europaweite Rezession. In der Euro-Zone wird offiziell für 2012 mit einem Minus von 0,4 % gerechnet. In Deutschland rechnen die führenden Forschungsinstitute mit einem abgeschwächten Wachstum zwischen 0,3 bis 1,2 %. Unternehmen sind gut beraten, sich auf eine deutliche Abschwächung der Konjunktur in 2012 einzustellen.
Statistisches Bundesamt: Die auffälligsten Preisänderungen im Dezember 2011
| Markt | Trend |
| Lebensmittel | Nach Angaben der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsmittelindustrie wird es in 2012 zu Preiserhöhungen für Lebensmittel auf breiter Front in Höhe von 3 – 4 % kommen. |
| Inflation | Im Dezember sank die offizielle Inflationsrate den dritten Monat in Folge auf eine Jahresrate von 2,1 %. |
| Maschinenbau | Im November/Dezember 2011 ging der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 12 % zurück. Dabei sank die Auslandsnachfrage sogar um 17 %. |
| IT-Branche | Für 2012 erwartet die Marktforschung von Gartner für die IT-Branche ein Wachstum von nur noch 3,7 %. Trotz Wachstum gilt das als Krisen-Indikator, da die IT-Branche bereits seit Jahren konstant überdurchschnittliche Wachstums-Margen erzielen konnte. |
| Markt | Trend |
| Geldmarkt / Zinsen | Bereits auf der nächsten Sitzung des geldpolitischen Entscheidungsgremiums der EZB soll eine Zinssenkung beschlossen werden. Damit würde der Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 % sinken. Insider gehen davon aus, dass die EZB den Leitzins in 2012 auf ein historisches Tief von 0,75 % absenken könnte. |
| Preise / Inflation | Wie schon in den Vormonaten liegt die Inflationsrate in der Eurozone wieder bei 3,0 % und damit deutlich über der Stabilitätsmarke von 2,0 %. Die US-Inflation liegt im Oktober wieder bei 3,5 %. |
| Ifo-Geschäftsindex | Das Geschäftsklima in Deutschland in den Branchen Industrie, Baugewerbe, Groß- und Einzelhandel ist im November geringfügig um 0,2 Punkte auf 106,6 Punkte gestiegen. |
| Arbeitsmarkt | Unterdessen haben zahlreiche Großunternehmen den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt (Axa, Nokia Siemens, Unicredito, Opel). Das wird sich auf die noch stabile Inlandsnachfrage auswirken. |
Finanz-Plandaten: November 2011
Trotz weiterer Abschwächung der Konjunktur und schlechten Prognosen für 2012 (+ 1 %) in Deutschland, bleibt der Druck auf die Preise bestehen und zwar in Deutschland und in der gesamten EU-Zone. Immer mehr Probleme bereitet die seit der Finanzkrise 2008 ständig steigende Geldmenge.
| Markt | Trend |
| EU-Zone Inflationsrate | Die EU-Teuerungsrate lag im September bei durchschnittlich 3,5 % und damit wieder um 1,5 Prozentpunkte über dem Stabilitätsziel. |
| England Inflationsrate | Im September stieg die Inflationsrate in England auf 5,2 %. Damit liegt die Inflationsrate um mehr als doppelt so hoch wie die Vorgabe für das Stabilitätsziel de Bank von England von 2 %. Die Bank von England hatte zuletzt zusätzlich 75 Mrd. Pfund zur Verfügung gestellt, um die Konjunktur zu stützen. |
| Rohstoffe | Die US-Börsenaufsicht CFTC wird Mengenbeschränkungen für den Handel mit Rohöl, Metallen und Lebensmitten einführen. Damit sollen Spekulationsgeschäfte weniger attraktiv gemacht werden und Preissteigerungen aus Spekulationsgeschäften eingedämmt werden. |
| Rohstoffe / Chemie | Die Preissteigerungen für Grundstoffe (z. B. Titandioxid + 60 %) führen zu Preisaufschlägen bei den Endprodukte (Farben, Lacke). |
| Rohstoffe / seltene Erden | Die Preise für seltene Erden – Bestandteil vieler moderner Technologie-Produkte – sind in en letzten 3 Monaten um fast 20 % gefallen. Folge: Der Weltmarktführer hat die Förderung und Produktion für 1 Monat ausgesetzt. Es wird also keine Entspannung auf diesem Markt geben. |
Finanz-Plandaten: Oktober 2011
Trotz Abschwächung der Konjunktur (Wachstumsminus laut OECD für das 3. Quartal: 0,3 %) bleibt der Druck auf die Preise bestehen. Vorreiter dieser Entwicklung sind die USA. Während die US-Notenbank bereits milliardenschwere Konjunkturprogramme vorbereitet, steigt die Inflationsrate dort weiter an. US Ökonomen sehen derzeit keine einheitliche Entwicklung – zumal die Produktion in den USA im Vergleich zum Vormonat wieder um 0,2 % zulegte.
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| Markt | Trend |
| US-Inflationsrate | Im August stiegen die Verbraucherpreise in den USA gegenüber dem Vormonat um 0,4 %. Im Jahresvergleich stieg die US-Inflationsrate um 3,8 %. Bei der sog. Kernrate (ohne die preissensiblen Produkte Nahrung und Energie) ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Verteuerung um 2,0 %. |
| Post / Briefe | Die jetzige Portoregelung läuft zum 31.12.2011 aus. Die Post hat angekündigt, in 2012 Preisanpassungen vorzunehmen. Die Anträge zur Bundesnetzagentur sind bereits in Vorbereitung. Prüfen Sie, ob Sie z. B. ab 1.1.2012 Ihren Rechnungsversand online umstellen können. |
| Reiskosten | Zum Jahresende wird die Deutsche Bahn AG die Preise erhöhen. Und zwar nicht nur für den Nahverkehr. Betroffen sind auch die Fernverbindungen. Rechnen Sie damit, dass die Kosten für DB-Tickets im Fernverkehr um 3 – 4 % steigen werden. |
Finanz-Plandaten: September 2011
Unterdessen mehren sich die Anzeichen für ein Abschwächen der Konjunktur. Der Ifo-Konjunktur-Index fiel im August von 112,9 auf 108,7 Punkte. Damit sinkt auch der Preisdruck – zumindest im Binnenmarkt. Keine Entwarnung an der Preisfront gibt es im globalen Umfeld. So ist nach wie vor die in der Finanzkrise erheblich gestiegene Geldmenge noch nicht in den Preisen dargestellt.
| Markt | Trend |
| Gold | Noch immer haben weltweite Anleger Defizite bei Gold. Dieser Umstand, die abflauende Konjunktur und ein weiterhin enormes Spekulationspotenzial halten den Druck auf den Goldpreis hoch. Experten gehen unterdessen davon aus, dass Gold zum Jahresende einen Preis von 2.000 bis 2.500 $ je Feinunze (aktuell: ca. 1.850 $) erzielen wird. |
| RohstoffeSilber/Platin | Vom Goldboom profitieren aber auch andere Rohstoffe. So werden für Silber und Platin sogar noch bessere Renditen als für Gold prognostiziert. |
| Reichensteuer | Frankreich wird zur Reduzierung des Staatsdefizits Zusatzsteuern für Vermögende einführen. Damit wird auch die Diskussion in Deutschland um eine Reichensteuer wieder in Fahrt kommen. Gehen Sie davon aus, dass die Reichensteuer im nächsten Bundestagswahlkampf eine entscheidende – eventuell die Wahl-entscheidende – Rolle einnehmen wird. |
Finanz-Plandaten: August 2011
Entscheidendes Erfolgs-Kriterium im laufenden Geschäftsjahr ist, wie Unternehmen mit Preiserhöhungen umgehen und diese rechzeitig im jeweiligen Geschäftsmodell umsetzen. Hier die Orientierungsgrößen für den laufenden Monat:
| Markt | Trend |
| Verbraucherpreise | Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um 2,4 % und in der Euro-Zone um 2,7 %. Damit liegt die Steigerungsrate wieder deutlich über der Stabilitätsmarke von 2,0 %. Experten erwarten noch eine weitere Zinserhöhnung im laufenden Jahr 2011. |
| Energie | Nach internen Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums wird erwartet, dass die Kilowattstunde zunächst um 0,5 bis 1,5 Cent teurer wird. Mittelfristig wird der Strompreis um bis zu 5 Cent steigen. Das entspricht eine Teuerung um rund 10 %. Das dürfte auch die Rate sein, mit der gewerbliche Stromkunden ab 2012 rechnen müssen. |
| Kfz-Versicherung | Nach erneuten Verlusten im Geschäftsjahr 2011 ist abzusehen, dass die Versicherungsprämien im Durchschnitt um ca. 3,0 % steigen werden. Die Versicherungswirtschaft wird die Zahlen dazu im Rahmen der nächsten Beitragsrechnung für das 1. Quartal / 1. Halbjahr 2012 bekannt geben. |
| Steuern | Jetzt mehren sich die Stimmen, wonach auch Politiker aus der CDU Besserverdienende höher besteuern wollen. Im Gespräch ist eine neue Steuerstufe für höhere Einkommen bei einem Spitzensteuersatz von 49 % (bisher: 45 %). Damit soll die Steuerentlastung für mittlere Einkommen mit „kalter Progression“ finanziert werden. |
Finanz-Plandaten: Juli 2011
| Markt | Trend |
| Energie | Der Energieversorger EnBW erhöht die Gaspreise für Endverbraucher ab August 2011 um durchschnittlich 10 %. |
| Immobilien | Die deutschen Bausparkassen erwarten bis zum Jahresende bei Wohnimmobilien einen Preisanstieg um durchschnittlich bis zu 3 %. Das gilt auch für gebrauchte Immobilien. Auch hier gibt es eine steigende Nachfrage. |
| Teuerungsrate | Im Juni lag die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei 2,3 %. Damit liegt die Teuerungsrate unverändert hoch. Alle Wirtschaftsforschungsinstitute gehen weiterhin von einem hohen Inflationsniveau aus. Die Indikatoren aus alle Bereichen stehen auf Anspannung: Rohstoffe, Energie, Zinsen. |
| Logistik / Transport | Die LKW-Maut auf deutschen Bundesstraßen wird kommen – allerdings nicht mehr in 2011. Nach Abstimmungsproblemen zwischen dem Bundesverkehrsministerium und der Betreibergesellschaft Toll Collect müssen Transportunternehmen mit diesen zusätzlichen Kosten ab I / 2012 rechnen. |
Finanz-Plandaten: Mai 2011
| Produkt | Trend |
| Erzeugerpreise | Die Erzeugerpreise in Industrie und Landwirtschaft stiegen von März 2010 bis März 2011 um 6,2 %. Allein im Vergleich zum Vormonat (Februar) stiegen die Preise um 0,4 %. |
| Energie / Dieselkraftstoff | Der angekündigte EU-Vorstoß für eine europaweit einheitliche Dieselkraftstoff-Besteuerung sorgt schon im Vorfeld für Spekulationen auf die zukünftigen Preise – mit unmittelbaren Folgen für die Transportkosten. |
| Rohstoffe / Papier | Alleine in 2011 hat die Papierindustrie um 20 % höhere Preise bei seinen Kunden durchgesetzt. Trend: Mit den Abnehmern wurden Verträge mit kurzen Laufzeiten abgeschlossen. Danach ist damit zu rechnen, dass es auch im 2. Halbjahr 2011 noch zu kräftigen Steigerungen kommt, um die weltweit überproportional gestiegenen Zellulose-Preise weiterzugeben. |
| Rohstoffe / Gummi, Baumwolle | Preisstiegerungen von bis zu 80 % innerhalb eines Jahres machen den Weiterverarbeitern zu schaffen. So wird es ab Herbst zu größeren Anpassungen bei Sportartikeln kommen – insbesondere Sport-Schuhe und Trikotagen/Sportbekleidung. |
| Lohnnebenkosten / private Krankenversicherung | Die privaten Krankenversicherer haben für das 2. Halbjahr 2011 höhere Beiträge angekündigt – dabei wird es wahrscheinlich zu überproportionalen Anpassungen kommen. Die Branche wird in Kürze verbindliche Eckdaten nennen. |
| Nahrungsmittel / Bier / Kaffee | Immer mehr Braugetreide wird zu Bioenergie verarbeitet. Das zeigt jetzt Auswirkungen auf den Bierpreis – zumindest die kleinen privaten Brauereien werden noch im Laufe des Jahres ihre Bierpreise deutlich erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Kaffeepreis für Bohnenkaffee um 15 %. Tendenz: weiter steigend. |
Finanz-Plandaten: April 2011
| Produkt | Trend |
| Teuerungsrate | Die Teuerungsrate in der Eurozone liegt jetzt bei 2,6 % – die Stabilitätsmarke bei 2,0 %. Die Rate berücksichtigt nur die sog. „Kerninflation“. Nahrungsmittel- und Energiepreise sind nicht voll verrechnet. |
| Geld / Finanzen | Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins von 1,00 % um 0,25 auf 1,25 % angehoben. |
| Rohstoffe/Stahl | Der größte Bergbau-Konzern BHP wird verstärkt investieren, um die steigende Nachfrage nach Eisenerz, Kohle, Kupfer, Nickel, Zink und Aluminium. Das erhöht den Druck auf die Preise. |
| Rohstoffe/Kakao | Kurzfristig wird der Druck auf den Kakaopreis sinken. Zuletzt hatte es Tendenzen gegeben, den Kakaoexport der Elfenbeinküste zu verstaatlichen. Diese Pläne sind vorerst vom Tisch. |
| Lebensmittel | Nach Nestlé hat der Oetker-Konzern Preiserhöhungen für alle Produktgruppen angekündigt. Damit steigt der Druck auf den Handel und Discounter, der mit Preisschlachten dafür gesorgt hat, dass die Preise flächendeckend auf niedrigem Niveau blieben. Diese Zeiten dürften vorbei sein. |
| Transportkosten | Laut Weißbuch Verkehr der EU-Verkehrskommission soll der Verkehr verstärkt von de Straße auf die Schiene verlagert werden. Trend: Die Kommission will in den nächsten Jahren den Spediteuren sukzessive die Klimakosten in Rechnung stellen. Das wird kontinuierlich steigende Transportkosten bringen. |
| Werbung | Nach Angaben des größten deutschen Radiovermarkters RMS (146 Sender) werden die privaten Radiosender flächendeckend die Preise für private Rundfunk-Werbung erhöhen. |
Finanz-Plandaten: März 2011
| Produkt | Trend |
| Rohstoffe/Stahl | Das Bundesumweltministerium prüft, ob – wie bei Erdöl und Gas – eine allgemeine Rohstoffsteuer zur Lenkung des Verbrauchs eingesetzt wird (sog. Ressourceneffizienzprogramm).Die deutschen Stahlhersteller werden nach eigenen Angaben die Preise pro Tonne Stahl um 150 € oder 20 % erhöhen. Und zwar bereits ab April 2011. |
| Geld / Finanzen | Es gibt einen neuen deutschen Vorstoß, eine EU-weit-einheitliche Finanztransaktionssteuer einzuführen. Unterdessen sieht auch Österreich darin das richtige Mittel zur Finanzmarktregulierung und zur Sanierung der Staatshaushalte. |
| Arbeitskosten | Laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) lagen die Arbeitskosten pro Stunde in Deutschland 2010 bei 29,50 € (7. Stelle im EU-Vergleich). 2011 werden sie um durchschnittlich 2 % pro Arbeitsstunde steigen. |
| Textilien / Leder | Die Schuhindustrie legte 2010 ein Umsatzplus von 10 % auf 2,1 Mrd. EUR hin. 2011 werden die Schuh-Hersteller die Preise wegen gestiegener Rohstoff- und Lohnkosten um 3 bis 5 % erhöhen. |
Finanz-Plandaten: Februar 2011
| Produkt | Trend |
| Rohstoffe | Kaffee und Kaffeeprodukte: Jahresvergleich 2010/2011 + 66%, Saatgut: stark steigende Nachfrage |
| Energiekosten | Üblicherweise sinken die Energiekosten im Frühjahr. Die derzeit sehr hohen Preise (102 $ / Barrel) werden mindestens ihr Niveau behaupten oder sogar noch weiter stiegen. |
| Kosten für Rechtsberatung | Bundesrechtsanwaltkammer und Anwaltsverein wollen gemeinsam eine Gebührenerhöhung um ca. 15% durchsetzen. Eine entsprechende Vorlage liegt dem Bundesjustizministerium vor. Eine Umsetzung dürfte noch im Laufe des Jahres zu erwarten sein. |
| Geld | Im Februar-Bericht kündigt die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals konkret an, dass sie auf die steigenden Inflationserwartungen vorsorglich mit Zinserhöhung reagieren werden. Eine Zinserhöhung schon im März ist danach nicht mehr auszuschließen. |
| Management-Versicherungen | Laut Versicherungsmakler Hendricks gibt es derzeit monatlich 35 neue Schadensfälle für Manager und Geschäftsführer mit einem Schadensvolumen von über 1 Mio. EUR. Tendenz: Nach Jahren stagnierender oder sogar sinkender Beitragsprämien muss in 2011 mit stark steigenden Versicherungsprämien gerechnet werden. |


